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<title>Manfred Börner</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Manfred Börner</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">

<p><b>Manfred Börner</b> (* <a href="16._M%C3%A4rz" title="16. März">16. März</a> <a href="1929" title="1929">1929</a> in <a href="Rochlitz" title="Rochlitz">Rochlitz</a>; † <a href="15._Januar" title="15. Januar">15. Januar</a> <a href="1996" title="1996">1996</a> in <a href="Ulm" title="Ulm">Ulm</a>) war ein deutscher <a href="Physiker" title="Physiker">Physiker</a>. Er gilt als Pionier und Erfinder<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der <a href="Optoelektronik" title="Optoelektronik">optoelektronischen</a> Nachrichtenübermittlung. Für seine zahlreichen Beiträge zur Theorie und Technik der optischen Übertragung, und insbesondere für seinen 1965 unterbreiteten Vorschlag, digitale optische Übertragungssysteme auf der Grundlage von Streckenabschnitten aufzubauen, die aus Halbleiter-Laserdioden, Glasfaserleitungen und Photodioden bestehen, erhielt er 1990 den <a href="Eduard-Rhein-Stiftung" title="Eduard-Rhein-Stiftung">Eduard-Rhein-Preis</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elternhaus_und_Kindheit">Elternhaus und Kindheit</h3></div>

<p>Manfred Börner kam in <a href="Rochlitz" title="Rochlitz">Rochlitz</a>, in der Dresdner Straße 13, als <a href="Hausgeburt" title="Hausgeburt">Hausgeburt</a> zur Welt. Sein Vater, Erich Börner, war <a href="B%C3%A4cker" title="Bäcker">Bäckermeister</a> und Inhaber der traditionsreichen Bäckerei Börner, welche sich seit 1814 durchweg im Besitz der Familie befand.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Mutter, Hilde Börner, stammte von einem Bauernhof bei Rochlitz. Manfred Börner und seine Eltern waren sowohl im <a href="Drittes_Reich" title="Drittes Reich">Dritten Reich</a> unter den <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a> als auch unter den <a href="Kommunisten" class="mw-redirect" title="Kommunisten">Kommunisten</a> der <a href="Sowjetische_Besatzungszone" title="Sowjetische Besatzungszone">SBZ</a> und der <a href="DDR" class="mw-redirect" title="DDR">DDR</a> stets kirchentreue, evangelische Christen. Börner wurde in seiner Heimatstadt Rochlitz evangelisch getauft und konfirmiert. Sein jüngerer und einziger Bruder, Gottfried Börner, kam fünf Jahre nach ihm zur Welt (* 19. September 1934). Später übernahm der Bruder die väterliche Bäckerei, welche zu klein war, um in der DDR verstaatlicht zu werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schulzeit,_Ausbildung_und_Studium"><span id="Schulzeit.2C_Ausbildung_und_Studium"></span>Schulzeit, Ausbildung und Studium</h3></div>
<p>Manfred Börner besuchte zunächst die Volksschule, anschließend die Staatliche Oberschule in <a href="Rochlitz" title="Rochlitz">Rochlitz</a>. Während der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs wurde er noch zum <a href="Volkssturm" title="Volkssturm">Volkssturm</a> eingezogen. Schräg gegenüber seinem Elternhaus, auf der anderen Seite der <a href="Mulde_(Fluss)" title="Mulde (Fluss)">Mulde</a>, musste er als 16-jähriger Schüler helfen, Schützengräben auszuheben. Rochlitz sollte gegen die anrückenden Amerikaner verteidigt werden. Ein besonnener Wehrmachtsoffizier schickte ihn und einige weitere Rochlitzer Jungen jedoch noch vor dem Anmarsch der amerikanischen Truppen nach Hause, als er erfuhr, dass sie aus der unmittelbaren Nachbarschaft stammten.
</p><p>Das <a href="Abitur" title="Abitur">Abitur</a> schloss Manfred Börner 1947 als einer der Besten seines Jahrgangs ab. Dennoch erhielt er während der nächsten Jahre keinen Studienplatz. Börner wollte <a href="Elektrotechnik" title="Elektrotechnik">Elektrotechnik</a> studieren. Sachsen und damit auch Rochlitz waren nach dem Rückzug der Amerikaner Ende Juni 1945 Teil der <a href="Sowjetische_Besatzungszone" title="Sowjetische Besatzungszone">Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)</a> geworden. Da Börners Vater mit seiner Bäckerei den kommunistischen Machthabern als <a href="Kapitalist" title="Kapitalist">Kapitalist</a> galt, bekam der Sohn keine Zulassung zum Studium. So begann Manfred Börner eine Lehre als <a href="Informationselektroniker" title="Informationselektroniker">Rundfunkmechaniker</a> bei der Rochlitzer Firma <a href="Kombinat_Sternradio" title="Kombinat Sternradio">Stern-Radio</a>. Kurz vor der Gesellenprüfung hörte er dann von der Eröffnung der <a href="Freie_Universit%C3%A4t_Berlin" title="Freie Universität Berlin">Freien Universität</a> im amerikanischen Sektor Berlins. In der Sowjetzone immer noch ohne Aussicht auf einen Studienplatz, bewarb er sich an der neuen Hochschule West-Berlins und wurde sofort zugelassen. Börner entschied sich zunächst allerdings, die Ausbildung als Rundfunkmechaniker zu Ende zu bringen und erst ein Semester später, im Herbst 1949, das Physik- und Mathematikstudium aufzunehmen.
</p><p>Im Sommer 1954 schloss Manfred Börner sein Studium an der FU Berlin mit einer Diplomprüfung bei <a href="Hans_Lassen_(Physiker)" title="Hans Lassen (Physiker)">Hans Lassen</a> ab. Unmittelbar anschließend erhielt er eine Stelle als Diplom-<a href="Physiker" title="Physiker">Physiker</a> am Forschungsinstitut der Firma <a href="Telefunken" title="Telefunken">Telefunken</a>. Dieses stand damals unter der Leitung von <a href="Wilhelm_Runge_(Elektroingenieur)" title="Wilhelm Runge (Elektroingenieur)">Wilhelm Runge</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Familiengründung_und_Übersiedlung_nach_Ulm"><span id="Familiengr.C3.BCndung_und_.C3.9Cbersiedlung_nach_Ulm"></span>Familiengründung und Übersiedlung nach Ulm</h3></div>

<p>Nach erfolgreichem Studienabschluss heiratete Manfred Börner im Juni 1954 Antje Schwarz, eine Tochter des Juristen und expressionistischen Malers <a href="Heinrich_Schwarz_(K%C3%BCnstler)" title="Heinrich Schwarz (Künstler)">Heinrich Schwarz</a>.
</p><p>Im Frühjahr 1955 wurden die Reste der im Zweiten Weltkrieg über ganz Deutschland verstreuten Unternehmensteile der Firma <a href="Telefunken" title="Telefunken">Telefunken</a> im westdeutschen <a href="Ulm" title="Ulm">Ulm</a> gesammelt und neu firmiert. Auch Börner zog mit seinen Berliner Kollegen nach Ulm. Hier wurde ihm 1955 ein Sohn geboren, 1958 folgte eine Tochter.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Am_Forschungsinstitut_der_Firma_Telefunken,_später_AEG-Telefunken_1955–1979"><span id="Am_Forschungsinstitut_der_Firma_Telefunken.2C_sp.C3.A4ter_AEG-Telefunken_1955.E2.80.931979"></span>Am Forschungsinstitut der Firma Telefunken, später AEG-Telefunken 1955–1979</h3></div>

<p>In Ulm begann für Manfred Börner eine über zwanzigjährige, erfolgreiche Laufbahn als Forschungs- und Entwicklungsingenieur: 1955 Labor- und Laborgruppenleiter, 1965 Leiter der Abteilung Physik und Bauelemente, 1974 Abteilungsdirektor der zentralen Hauptabteilung Physik und Chemie, ab 1976 leitender Direktor des gesamten Forschungsinstituts der <a href="AEG" title="AEG">AEG</a><a href="Telefunken" title="Telefunken">-Telefunken</a> Nachrichten- und Verkehrstechnik AG. Letztlich war Börner für 260 Mitarbeiter verantwortlich.
</p><p>Manfred Börners Hauptarbeitsgebiete waren: <a href="Filter_(Elektronik)" class="mw-redirect" title="Filter (Elektronik)">Filtertheorie</a>, <a href="Feldtheorie_(Physik)" title="Feldtheorie (Physik)">Feldtheorie</a>, mechanische Schwingungen, <a href="Festk%C3%B6rperphysik" title="Festkörperphysik">Festkörperphysik</a> in Bezug auf elektronische Bauelemente, <a href="Differentialgeometrie" title="Differentialgeometrie">Differentialgeometrie</a>, <a href="Laserphysik" class="mw-redirect" title="Laserphysik">Laserphysik</a> und <a href="Elektrooptik" title="Elektrooptik">Elektrooptik</a>. Während seiner Tätigkeit am Forschungsinstitut der Firma Telefunken, später AEG-Telefunken, meldete Manfred Börner insgesamt 57 <a href="Patent" title="Patent">Patente</a> an. Mehrere der damals patentierten Erfindungen, insbesondere im Bereich der optischen Nachrichtentechnik, sind bis heute von außerordentlicher Bedeutung für die moderne <a href="Lichtwellenleiter" title="Lichtwellenleiter">Glasfaser-Datenübertragung</a> und die Funktionsfähigkeit des <a href="Internet" title="Internet">Internets</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Während der Jahre 1958 bis 1966 beschäftigte sich Börner vorrangig mit der Entwicklung <a href="Mechanisches_Filter" title="Mechanisches Filter">elektromechanischer Filter</a> für die Trägerfrequenztechnik. Die von ihm entworfenen, mechanischen Filter ersetzten in der Folgezeit bei allen neuen <a href="Tr%C3%A4gerfrequenzanlage" title="Trägerfrequenzanlage">Trägerfrequenzanlagen</a> die zuvor üblichen Analogfilter der ersten Generation, welche noch aus Spulen und <a href="Kondensator_(Elektrotechnik)" title="Kondensator (Elektrotechnik)">Kondensatoren</a> aufgebaut waren. Auch Börners <a href="Doktorarbeit" class="mw-redirect" title="Doktorarbeit">Doktorarbeit</a> entstand im Zusammenhang mit dem Bau elektromechanischer Filter. Ein von Börner und zwei seiner Mitarbeiter in der hauseigenen „Telefunken-Zeitung“ veröffentlichter Bericht über die Entwicklungsarbeit an elektromechanischen Filtern sorgte in der Fachwelt für Aufsehen. <a href="Hans_Piloty" title="Hans Piloty">Hans Piloty</a>, Professor für Elektrotechnik, Elektrische Nachrichtentechnik und Messtechnik an der <a href="TH_M%C3%BCnchen" class="mw-redirect" title="TH München">TH München</a>, gewann Manfred Börner anschließend für die Ausarbeitung seiner Forschungsergebnisse zu einer <a href="Dissertation" title="Dissertation">Dissertation</a>, mit der Börner 1959<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> an der Fakultät für Physik der TH München mit dem Prädikat „summa cum laude“ zum Dr. rer. nat. <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">promoviert</a> wurde.
</p><p>Ab 1964 verlagerte sich Börners Forschungsschwerpunkt zunehmend zur <a href="Laserphysik" class="mw-redirect" title="Laserphysik">Laserphysik</a> und zur optischen Nachrichtentechnik. 1965 macht er auf diesem Gebiet eine bahnbrechende Erfindung. Er entwarf ein optisches Weitverkehrs-Übertragungssystem, welches auf der Kombination von <a href="Laserdiode" title="Laserdiode">Laserdioden</a>, <a href="Glasfaser" title="Glasfaser">Glasfasern</a> und <a href="Fotodiode" class="mw-redirect" title="Fotodiode">Photodioden</a> beruhte.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1966 meldete er das System für die Firma AEG-Telefunken zum Patent an. Es war das weltweit erste Patent für ein Glasfaser-Datenübertragungssystem.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alle optischen Weitverkehrs-Übertragungssysteme arbeiten noch heute nach diesem von Börner entworfenen Systemprinzip.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lehrstuhlinhaber_für_Technische_Elektrophysik_an_der_TU_München_1979–1993"><span id="Lehrstuhlinhaber_f.C3.BCr_Technische_Elektrophysik_an_der_TU_M.C3.BCnchen_1979.E2.80.931993"></span>Lehrstuhlinhaber für Technische Elektrophysik an der TU München 1979–1993</h3></div>
<p>Ab 1977 hatte Manfred Börner einen Lehrauftrag an der <a href="TU_M%C3%BCnchen" class="mw-redirect" title="TU München">TU München</a> inne. Zwei Jahre später verließ er die Industrie und wurde zum Nachfolger von Heinz Maekers auf den Lehrstuhl für Technische Elektrophysik an die TU München berufen. Bekannt wurden vor allem seine „Spezialvorlesungen“ zu dielektrischen Wellenleitern, zur Integrierten Optik und zur Allgemeinen Feldtheorie. Als Hochschullehrer befasste sich Manfred Börner wieder ausführlich mit der zuvor nur noch in der Freizeit betriebenen Theoretischen Physik. Im Herbst 1993 wurde Manfred Börner <a href="Emeritierung" title="Emeritierung">emeritiert</a>. Seine beliebten „Spezialvorlesungen“ fanden weiterhin statt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Forschung_und_Erfindungen">Forschung und Erfindungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elektromechanische_Filter_für_Kurzwellenfunksysteme"><span id="Elektromechanische_Filter_f.C3.BCr_Kurzwellenfunksysteme"></span>Elektromechanische Filter für Kurzwellenfunksysteme</h3></div>


<p>Durch die von Manfred Börner gemeinsam mit seinen Kollegen ab 1958 bei der Firma Telefunken in Ulm entwickelten, elektromechanischen <a href="Filter_(Elektronik)" class="mw-redirect" title="Filter (Elektronik)">Filter</a> wurde die Selektion empfangener <a href="Kurzwelle" title="Kurzwelle">Kurzwellenfunksignale</a> wesentlich verbessert. Zuvor konnten die Empfänger im Kurzwellenbereich mittels der seit 1942 bei der Frequenzaufbereitung eingesetzten Quarzfilter auf höchstens 10-Hz-Schritte genau eingestellt und fernbedient werden. Mit den neuen, elektromechanischen Filtern war eine deutlich schärfere, nur wenige Hz-Schritte genaue Frequenzeinstellung möglich.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Glasfaser-Datenübertragungs-System"><span id="Glasfaser-Daten.C3.BCbertragungs-System"></span>Glasfaser-Datenübertragungs-System</h3></div>

<p>Manfred Börners Forschung und seine Patente auf dem Gebiet der <a href="Lichtwellenleiter" title="Lichtwellenleiter">Lichtwellenleiter</a>-Technik trugen ihm den Ruf als „Pionier der optischen Nachrichtenübermittlung“ ein.
</p><p>Claus Reuber schreibt in seinem Buch <i>Vom Dampfradio bis Multimedia – Erlebtes, Erfahrenes und Gesammeltes aus über 50 Jahren Elektronik</i><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> folgendes über Börners Erfindung:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„1966: […] Damals weitgehend unbeachtet aber heute bei moderner <a href="Kommunikationstechnologie" class="mw-redirect" title="Kommunikationstechnologie">Kommunikationstechnik</a> und Multimedia längst selbstverständlich: die Lichtwellenleiter-Technik. Für sie meldete Dr. Manfred Börner, Wissenschaftler bei <a href="Telefunken" title="Telefunken">Telefunken</a> in Ulm, am 21. Dezember 1966 sein Patent ‚<a href="Optische_Kommunikation" title="Optische Kommunikation">Mehrstufiges Übertragungssystem für in Pulscodemodulation dargestellte Nachrichten</a>‘ an. Mit diesem ebenso allgemein gehaltenen wie undurchsichtigen Titel war die Anordnung aus <a href="Halbleiterlaser" class="mw-redirect" title="Halbleiterlaser">Halbleiterlaser</a>, <a href="Glasfaser" title="Glasfaser">Glasfaser</a> und <a href="Fotodiode" class="mw-redirect" title="Fotodiode">Fotodiode</a> gemeint, wie sie inzwischen weltweit in Millionen von Kilometern für Telefon-, Daten- und Fernübertragungen zu Lande und unter den Ozeanen benutzt wird. Das am 16. November 1967 ausgelegte und am 16. Mai 1968 erteilte Patent beschreibt die Merkmalskombination folgendermaßen: „Die sendenden Laserorgane sind Halbleiter-Laser, vorzugsweise Halbleiter-Injektionslaser; die fotoempfindlichen Empfänger sind Halbleiter-Fotodioden; die Impulsaufbereitungs-Einrichtungen sind Halbleiter-Schaltungen; die Übertragungsstrecke besteht aus Lichtwellen-Faserleitern“, und genau so wird es heute überall gemacht.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Mit seinem bis heute maßgebenden <a href="Lichtwellenleiter" title="Lichtwellenleiter">Lichtwellenleiter</a>-System hat Manfred Börner erstmals Licht moduliert,<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> d.&nbsp;h. zum Träger von Information gemacht, und damit Daten optoelektronisch übertragen. Seine Erfindung setzte weltweit eine große Entwicklungswelle in Gang. Es sollte allerdings noch über zehn Jahre dauern, bis die ersten, massenproduktionstauglichen Lichtwellenleiter-Systeme auf den Markt kamen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1979 war in der <i><a href="S%C3%BCdwest_Presse" title="Südwest Presse">Südwest Presse</a></i> unter der Überschrift „Manfred Börner geht an die TU München – Ein Ulmer mit 57 Patenten“ zu lesen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Unter den 57 Patenten Börners finden sich einige, die für die Weiterentwicklung grundsätzliche Bedeutung haben. Dazu gehören vor allem Arbeiten im Bereich der optischen Nachrichtentechnik durch Laserstrahlen. Der Lichtleiter war gewissermaßen ein „Schuß ins Schwarze“. Das 1966 patentierte System wird eines Tages die jetzige Kabeltechnik ersetzen. Ihre Bedeutung besteht darin, daß Glas den teuren Rohstoff Kupfer ersetzt, und zwar in einer verblüffenden Weise: Ein Gramm Glas statt zehn Kilogramm Kupfer.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Anschaulich beschrieben wurde Manfred Börners Glasfaser-Datenübertragungssystem von <a href="Wolfgang_Kaiser_(Physiker)" title="Wolfgang Kaiser (Physiker)">Wolfgang Kaiser</a>, welcher anlässlich der Verleihung des <a href="Eduard-Rhein-Stiftung" title="Eduard-Rhein-Stiftung">Eduard-Rhein-Preis</a> an Börner am 23. August 1990 die Laudatio hielt:<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Systemvorschlag von Prof. Börner beruht auf dem sinnvollen Zusammenwirken von <a href="Laserdiode" title="Laserdiode">Laserdiode</a> als Lichtsender, <a href="Glasfaser" title="Glasfaser">Glasfaser</a> als Übertragungsmedium und <a href="Photodiode" title="Photodiode">Photodiode</a>. Stark vereinfacht kann die Laserdiode mit einem winzigen Scheinwerfer verglichen werden, der kohärentes Licht einer einzigen Wellenlänge mit einer Leistung von etwa 10&nbsp;mW im Infrarotbereich (also im nicht sichtbaren Bereich) abgibt und durch ein außen angelegtes, elektrisches Signal bis zu einer sehr hohen Frequenz (&gt;&nbsp;1&nbsp;GHz) in seiner Strahlleistung moduliert bzw. getastet werden kann. Dieser Lichtstrahl wird nun zum Zweck der Nachrichtenübertragung in eine Glasfaser eingekoppelt und kann über große Entfernungen transportiert werden. Die Glasfaser stellt ein sehr breitbandiges, dämpfungsarmes Übertragungsmedium dar und ist damit für die Übertragung sehr hoher <a href="Bitrate" title="Bitrate">Bitraten</a> (Impulse/Sekunde) besonders gut geeignet. Während normales Fensterglas bei einer Dicke von 1&nbsp;m nahezu undurchsichtig ist, nimmt die Intensität eines Lichtstrahls in einer für die optische Nachrichtenübertragung geeigneten, aus hochreinem synthetischem <a href="Quarzglas" title="Quarzglas">Quarzglas</a> gezogenen Faser auf einem Kilometer Länge – abhängig von der <a href="Wellenl%C3%A4nge" title="Wellenlänge">Wellenlänge</a> – nur um 0,5–1&nbsp;dB, also um 10–20&nbsp;% ab. Am Ende der Übertragungsstrecke wird das aus der Glasfaser austretende Licht in eine Photodiode eingekoppelt. Dies ist ebenfalls ein <a href="Halbleiter" title="Halbleiter">Halbleiter</a>-<a href="Mischkristall" title="Mischkristall">Mischkristall</a>, bei dem durch den Einfall von Lichtquanten positive und negative Ladungsträger gebildet werden, die infolge der außen angelegten, in Sperrrichtung gepolten Spannung zu einem Photostrom führt. Das in diesem optoelektrischen Wandler wiedergewonnene elektrische Signal wird dann verstärkt und nach außen, z.&nbsp;B. zur nächsten Übertragungsstrecke abgegeben. Alle optischen Weitverkehrs-Übertragungssysteme arbeiten heute nach diesem von Prof. Börner angegebenen Systemprinzip. Vor 25 Jahren, also in den Jahren 1965/66 war dies noch nicht vorherzusehen. […] Es bedurfte des visionären Weitblicks von Prof. Börner, zu erkennen, daß die Kombination von Laserdiode, Glasfaser und Photodiode, also einem in den Jahren 1965/66 in seinen Eigenschaften noch sehr unvollkommenen und begrenzten System, die Basis aller zukünftiger, digitaler Übertragungssysteme abgeben würde und daß diese Unvollkommenheiten bald überwunden sein würden. Das Entstehungsdatum dieser Idee kann einer Labornotiz vom 14. Oktober 1965 entnommen werden und die weitere Entwicklung des Gedankens führte zu der Patentanmeldung im Dezember 1966 mit Patentansprüchen, die auch heute noch aktuell und für alle digitalen optischen Übertragungssysteme zutreffend sind.“
</p>
</blockquote>
</div></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Quantenmechanik">Quantenmechanik</h3></div>
<p>Im Jahr 1985 veröffentlichte Börner in der <a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_Naturforschung" title="Zeitschrift für Naturforschung">Zeitschrift für Naturforschung</a> eine Arbeit mit dem Titel <i>Quantelung der Zeit und Quantenmechanik</i>. Darin kommt er zu dem Ergebnis, dass wenn das Universum als geordnete Abfolge diskreter Eigenzustände beschrieben werden könne, der Parameter dieser Ordnung die Rolle einer quantisierten Zeit spiele. Die notwendige Existenz einer <a href="Quantenmechanik" title="Quantenmechanik">Quantenmechanik</a> könne ein Hinweis auf die Existenz einer nicht kontinuierlichen Zeit sein. Manfred Börner war es nicht vergönnt, diese Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Theoretischen Physik, die er für seine wichtigste hielt und die ihn viele Jahre lang neben seiner praktischen und anwendungsbezogenen Tätigkeit beschäftigte, zu vollenden.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen_und_Mitgliedschaften">Ehrungen und Mitgliedschaften</h2></div>


<ul><li>1962: Preis der <a href="Informationstechnische_Gesellschaft" title="Informationstechnische Gesellschaft">Nachrichtentechnischen Gesellschaft</a> (NTG im <a href="Verband_der_Elektrotechnik%2C_Elektronik_und_Informationstechnik" class="mw-redirect" title="Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik">VDE</a>; heute Informationstechnische Gesellschaft) für die Leistungen auf dem Gebiet der elektromechanischen Filter und der Trägerfrequenztechnik</li>
<li>1982: Ernennung zum Fellow des US-amerikanischen <a href="Institute_of_Electrical_and_Electronics_Engineers" title="Institute of Electrical and Electronics Engineers">Institute of Electrical and Electronics Engineers</a> (IEEE)</li>
<li>1990: <a href="Eduard-Rhein-Stiftung" title="Eduard-Rhein-Stiftung">Eduard-Rhein-Grundlagenpreis</a> für die optische Nachrichtentechnik</li>
<li>1991: Erwählung zum Mitglied der österreichischen <a href="Academia_Scientiarum_et_Artium_Europaea" class="mw-redirect" title="Academia Scientiarum et Artium Europaea">Academia Scientiarum et Artium Europaea</a></li>
<li>2013: Eröffnung der Manfred-Börner-Straße in der Ulmer „Wissenschaftsstadt“ am <a href="Eselsberg_(Ulm)" title="Eselsberg (Ulm)">Oberen Eselsberg</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2018: Einweihung der Haltestelle Manfred-Börner-Straße der <a href="Stra%C3%9Fenbahn_Ulm" title="Straßenbahn Ulm">Straßenbahn Ulm</a> Linie 2</li>
<li>2022: Stadt Rochlitz bringt eine Gedenktafel am Geburtshaus Manfred Börners an<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Veröffentlichungen"><span id="Ver.C3.B6ffentlichungen"></span>Veröffentlichungen</h2></div>
<ul><li>Über 60 wissenschaftliche Artikel</li>
<li>Manfred Börner, Gert Trommer: <i>Lichtwellenleiter.</i> Teubner, 1989, ISBN 3-519-00116-0.</li>
<li>Manfred Börner, Reinhard Müller, Roland Schiek: <i>Elemente der integrierten Optik.</i> Teubner, 1990, ISBN 3-519-06130-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><cite style="font-style:italic">Puls im Glas – Mit Laser-Licht und optischen Fasern könnte ein neuartiges Nachrichtennetz aufgebaut werden. Es wäre leistungsfähiger als alle bisherigen Kabel- und Funksysteme.</cite> In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>25</span>, 1973 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42001449.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Manfred+B%C3%B6rner&amp;rft.atitle=Puls+im+Glas+-+Mit+Laser-Licht+und+optischen+Fasern+k%C3%B6nnte+ein+neuartiges+Nachrichtennetz+aufgebaut+werden.+Es+w%C3%A4re+leistungsf%C3%A4higer+als+alle+bisherigen+Kabel-+und+Funksysteme.&amp;rft.date=1973&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=25&amp;rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Peter Russer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20201018033936/https://www.schwaben-tech-park.de/step-vm/index.php/telefunken-virtuelles-museum/78-boerner-glasfaser"><i>Manfred Börners Verdienste um die Entwicklung der Glasfasertechnik.</i></a> In: STeP Virtuelles Museum, 25. März 2020</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Manfred_B%C3%B6rner?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Manfred Börner</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://manfred-börner.de">Manfred Börner</a> – Biografie, Lebenslauf und Wissenschaft.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.com/search?q=manfred+b%C3%B6rner&amp;tbm=pts">Übersicht der erfassten Patente</a> in der Google Patent Search.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Joachim_Hagenauer" title="Joachim Hagenauer">Joachim Hagenauer</a>: <i>50 Jahre Informationstechnik – Ein Goldenes Zeitalter in Wissenschaft und Technik</i>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110719112135/https://www.vde-osnabrueck-emsland.de/Temp/Aktuelles/VDE-Allgemein/2005-Oeffentlich/50+Jahre+ITG+Rueckblick.htm">ITG Festveranstaltung</a> in der Paulskirche Frankfurt am 26. April 2004, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110719112120/http://www.vde-osnabrueck-emsland.de/NR/rdonlyres/7CE4F2DF-522A-4B95-8677-BD67ACE61AC8/5671/RedeHagenauer1.pdf">Volltext</a> (PDF) Zitat: „Er [Börner] gilt als der visionäre Erfinder der Glasfaserübertragung, einer Technik, die heute das Rückgrat der weltweiten Kommunikation darstellt“</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.eduard-rhein-stiftung.de/awardee/prof-dr-m-borner/"><i>Preisträger</i>.</a> Eduard Rhein Stiftung</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Mittelsachsen TV: <i>200. Firmenjübiläum Bäckerei Börner in Rochlitz</i>, 7. März 2014 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160303235254/http://www.mittelsachsen-tv.de/default.aspx?ID=1538&amp;showNews=1348721">Verweis</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank König: <i>Breitband-Internet für alle</i>, Südwest Presse Ulm/Neu-Ulm, 2. Februar 2012 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Ulm-Breitband-Internet-Stadthaus-Tagung-Glasfasernetz;art4329,1319826">Verweis</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Manfred Börner: <i>Biegeschwingungen in mechanischen Filtern.</i> Dissertation, 5. März 1959 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lnt.ei.tum.de/en/people/dissertations/">Verweis</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Sietmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.vde.com/resource/blob/833490/.../2016-3-vdedialog-data.pdf"><i>Leuchtende Aussichten</i>.</a> (PDF; 5,9&nbsp;MB) In: <i>VDE Dialog</i>, 03/2016, S. 14.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Sietmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.heise.de/ct/artikel/Synergien-zerbroeselt-289306.html"><i>Synergien zerbröselt – Das Lehrstück Telefunken</i>.</a> In: <i><a href="C%E2%80%99t" title="C’t">c’t</a></i>, Nr. 8, 2004.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Patent <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?locale=de_EP&amp;CC=DE&amp;NR=1254513">DE1254513</a>: <i>Mehrstufiges Übertragungssystem für Pulscodemodulation dargestellte Nachrichten..</i> Veröffentlicht am <span style="white-space:nowrap;">16.&nbsp;November 1967</span>, Erfinder: Manfred Börner.</span><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Apatent&amp;rft_id=DE1254513&amp;rft.applcc=DE&amp;rft.title=Mehrstufiges+%C3%9Cbertragungssystem+f%C3%BCr+Pulscodemodulation+dargestellte+Nachrichten.&amp;rft.inventor=Manfred+B%C3%B6rner&amp;rft.pubdate=1967-11-16">‌</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Magdi Aboul-Kheir: <i>Vater der modernen Datenströme - Vor 25 Jahren starb Manfred Börner</i>. In: Südwest Presse Ulm und Neu-Ulm, 15. Januar 2021, S. 16.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Erdmann Thiele (Herausgeber): <i>Telefunken nach 100 Jahren - Das Erbe einer deutschen Weltmarke.</i> Nicolai-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-87584-961-2, S. 294.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Claus Reuber: <i>Vom Dampfradio bis Multimedia - Erlebtes, Erfahrenes und Gesammeltes aus über 50 Jahren Elektronik.</i> Institut für Medienentwicklung und Kommunikation GmbH in der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1998, ISBN 3-927282-67-7, S. 145</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Südwestrundfunk SWR2, <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20181120225502/http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=1640032/ok1hs0/index.html"><i>Datenströme durch die Tiefsee</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. November 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), Sendetermin 16. Januar 2006, 08.30 Uhr <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendung/wissen/-/id=1640034/property=download/nid=660374/12y4w6y/wi20051124_3427.rtf">Volltext</a> (<a href="Rich-Text-Format" class="mw-redirect" title="Rich-Text-Format">RTF</a>; 46&nbsp;kB) <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110719090352/http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/sendungen/111460.12844s.mp3">MP3 Herunterladen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Juli 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Zitat Reinhold Noé: „In den 60er Jahren wurden Glasfasern mit niedrigem Verlust entwickelt. Im Jahre 1966 hat der spätere Professor Manfred Börner erstmalig Licht moduliert und damit Daten übertragen.“</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Straub: <i>Kommunikationsverkabelung UKV.</i> Tagung der Electrosuiss am 16. Januar 2003 im Kongresshaus Zürich, Elektrotechnik. Nr. 4, 2003, S. 74.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Kaiser_(Physiker)" title="Wolfgang Kaiser (Physiker)">Wolfgang Kaiser</a>: <i>Eduard-Rhein-Preis für Prof Dr. Manfred Börner.</i> In: <i>TUM Mitteilungen 1.</i> 90/91, S. 30.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Russer" title="Peter Russer">Peter Russer</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schwaben-tech-park.de/step-vm/index.php/telefunken-virtuelles-museum/78-boerner-glasfaser"><i>Manfred Börners Verdienste um die Entwicklung der Glasfasertechnik.</i></a> In: STeP Virtuelles Museum, 25. März 2020</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Südwest Presse Ulm/Neu-Ulm, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160418212646/http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Wo-liegt-die-Strasse-Und-wer-war-Manfred-Boerner;art4329,1695304"><i>Wo liegt die Straße? Und wer war Manfred Börner?</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. April 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), 27. Oktober 2012</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Mayer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160418212419/http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Neue-Strasse-auf-dem-Campus;art4329,2117988"><i>Neue Straße auf dem Campus</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 18. April 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), In: <i>Südwest Presse Ulm/Neu-Ulm</i>, 20. August 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/rochlitz/gedenktafel-fuer-physiker-in-rochlitz-enthuellt-artikel12067526"><i>Gedenktafel für Physiker in Rochlitz enthüllt.</i></a> In: <i>Freie Presse - Rochlitz.</i> 21.&nbsp;März 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8.&nbsp;April 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AManfred+B%C3%B6rner&amp;rft.title=Gedenktafel+f%C3%BCr+Physiker+in+Rochlitz+enth%C3%BCllt&amp;rft.description=Gedenktafel+f%C3%BCr+Physiker+in+Rochlitz+enth%C3%BCllt&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.freiepresse.de%2Fmittelsachsen%2Frochlitz%2Fgedenktafel-fuer-physiker-in-rochlitz-enthuellt-artikel12067526&amp;rft.date=2022-03-21&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/1012779793">1012779793</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/171671162/">171671162</a></span> | </div>
</div></div>
</div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-29" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Manfred_B%C3%B6rner&amp;oldid=262840245">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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